Morgenanimation
Uahh, alle noch müde? Dann passt ja vielleicht eine Morgenanimation gut…
Der Morgen wird im Zeitraffer theatralisch gemeinsam in der Gruppe nachgespielt:
Vom Weckerklingeln bis zur Ankunft im Seminarraum.
Alle stehen im Kreis und schlafen. Der Wecker klingelt. Wir stehen auf (oder machen den Wecker aus und drehen uns noch mal um). Wir gähnen und dehnen und strecken uns. Wir gehen langsam ins Bad und schauen in den Spiegel….Wir putzen die Zähne…. Wir gehen in die Küche und machen Kaffee…..etc.
Je nach Gruppendynamik oder Niveau machen und sprechen die Spieler/innen einfach alles Vorgegebene nach und/oder sie beteiligen sich selbst an der Dramaturgie. Und was machen wir jetzt?...
Das Spiel endet mit der Ankunft im Seminarraum. Danach kann noch mal im Perfekt wiederholt werden, wie der Morgen verlaufen ist. Da man schon im Kreis steht, kann man aber beispielsweise auch mit einer Morgengymnastik oder einem anderen Spiel fortfahren (z.B. was machst du da?).
Varianten: Ein fiktiver Spaziergang wird gemeinsam theatralisch unternommen: z.B. vom Weckerklingeln bis zu einer Begegnung mit einem Bären, der Weg wird schnell zum Haus zurückverfolgt. Oder: eine fiktive Reise wird unternommen und wir kommen mit Urlaubsfotos zurück, oder oder oder…(wenn ihr Ideen habt, schreibt sie bitte in den Kommentar!)
Anmerkungen:
Wörter und Sätze prägen sich besser ein, wenn sie handelnd gesprochen werden, also mit einer Bewegung/Aktion verbunden werden. Die Morgenanimation ist ideal für die Wiederholung des Wortschatzfeldes Tagesablauf.
Das körperliche Spiel eignet sich auch gut, wenn alle (noch) müde in den Stühlen hängen. Danach ist die Gruppe munter!
Die Spielleitung muss unbedingt selbst aktiv mitmachen und zum Spiel animieren (z.B. “schnell, die U-Bahn (der Bus, der Bär…) kommt, wir müssen rennen…”), vor allem, wenn Bewegung und Spiel im Unterrichtsraum für die Teilnehmer/innen neu und ungewohnt sind. “Sich selbst zum Affen machen” lockert die Gruppe auf!
Kommentare
Ein Kommentar:
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Handelnd lässt es sich wirklich leichter lernen! So können auch Verben “begriffen” werden. Dass etwas Bewegung ins Spiel kommt, kann dem Lernen nur zuträglich sein und auch dem gemeinsamen Lachen. Die Idee ist ausbaufähig in Richtung schreiben der Verben,... Danke für diese Anleitung!